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Kontaktadressen

Lage

Südliches Afrika.

Offizieller Staatsname

Republik Botswana.

Landesvorwahl

267.

Zingg Event Travel AG

Albisstraße 30, CH-8134 Adliswil/Zürich
Tel: (01) 709 20 10. Fax: (01) 709 20 50.
E-Mail: zet@bluewin.ch oder info@zinggsafaris.com
Internet: www.zinggsafaris.com
Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr.

Department of Tourism

Private Bag 0047, BW-Gaborone
Tel: 35 30 24. Fax: 30 86 75.
E-Mail: botswanatourism@gov.bw
Internet: www.gov.bw/tourism oder www.botswanatourism.org

Botschaft der Republik Botswana

Avenue de Tervuren 169, B-1150 Brüssel
Tel: (+32) (02) 735 20 70. Fax: (+32) (02) 735 63 18.
E-Mail: embasofbotswana@yahoo.co.uk oder botswana@brutele.be
Internet: www.botswana-botschaft.de
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.15-17.00 Uhr; (auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).

Honorarkonsulat der Republik Botswana

(ohne Visumerteilung)
Berzeliusstraße 45, D-22113 Hamburg
Tel: (040) 732 61 91. Fax: (040) 732 85 06.
Di und Do 11.00-13.00 Uhr.
Honorarkonsulat in Ratingen bei Düsseldorf.

Honorarkonsulat der Republik Botswana

Linke Wienzeile 4, A-1060 Wien
Tel: (01) 587 96 16. Fax: (01) 587 34 32.
E-Mail: meixner@meixner.com

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Professional House, Segodithsane Way, Broadhurst, PO Box 315, BW-Gaborone
Tel: (03) 95 31 43. Fax: (03) 95 30 38.
E-Mail: germanembassy@info.bw

Honorarkonsulat der Republik Österreich

Plot 50667, Block B3, Fairground Holdings Bank, BW-Gaborone
Tel: 395 15 14, 395 26 38. Fax: 395 38 76.
E-Mail: dkhama@info.bw

Die Schweiz unterhält keine diplomatische Vertretung in Botswana, zuständig ist das schweizerische Generalkonsulat in Johannesburg (s. Südafrika).

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Allgemeines

Fläche

581.730 qkm.

Bevölkerungszahl

1.573.267 (2003).

Bevölkerungsdichte

2,7 pro qkm.

Hauptstadt

Gaborone. Einwohner: 195.000 (2003).

Geographie

Botswana grenzt im Norden an Sambia, im Nordosten an Simbabwe, im Süden an Südafrika und im Westen an Namibia. Das unfruchtbare Tafelland der Kalahari nimmt nahezu die gesamte Landesfläche ein. Etwa ein Fünftel des Landes besteht aus Nationalparks. Im Norden liegt das faszinierende Okavango-Becken mit dem Moremi-Tierschutzgebiet und dem Chobe-Nationalpark, im äußersten Südwesten der Gemsbok-Nationalpark und in der Landesmitte das Central Kalahari Game Reserve. Die Vegetationsveränderungen während der Regenzeit sind besonders in der Makgadikgadi-Salzpfanne und im Okavango-Delta auffallend. Nach heftigen Regengüssen verwandelt sich das Okavango-Delta in eines der wildesten und schönsten Naturschutzgebiete Afrikas.

Staatsform

Präsidialrepublik (im Commonwealth), seit 1966. Verfassung von 1966, letzte Änderung 1997. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (47 Sitze) und beratendes House of Chiefs (15 Sitze). Staats- und Regierungschef: Festus G. Mogae, seit 1998. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1966 (ehemaliges britisches Protektorat).

Sprache

Englisch dient als offizielle Amtssprache. Landessprachen sind Setswana und andere Bantu-Sprachen.

Religion

Überwiegend Naturreligionen, 30% Christen, daneben muslimische und hinduistische Minderheiten.

Ortszeit

MEZ + 1 (UTC + 2).

Netzspannung

220-240 V, 50 Hz. Zwei- und dreipolige Stecker; 15-13 Amp-Steckdosen.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Internationale Direktdurchwahl.

Landesvorwahl

267. Einige öffentliche Telefonzellen stehen in Städten und größeren Siedlungen zur Verfügung, jedoch nicht in abgelegenen Gegenden.

Mobiltelefon

GSM 900. Mobilfunkgesellschaften umfassen Mascom (Internet: www.mascom.bw ) und Orange (Botswana) Pty Limited (Internet: www.vista.bw ). Der Empfangs-/Sendebereich beschränkt sich auf die besiedelten Gebiete.

Faxanschlüsse

Sind in städtischen Gegenden weitverbreitet.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter: IBIS und Mega (Internet: www.mega.bw ).

Telegramme

Kann man in Gaborone und in anderen Städten (in größeren Hotels und Hauptpostämtern) aufgeben.

Post

Luftpost nach Europa braucht 1-3 Wochen. Postämter gibt es in allen Städten, Post wird jedoch nicht zugestellt, sondern muß abgeholt werden (Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.15-12.45 und 14.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr).

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Nein Ja
Österreich Nein Ja
Schweiz Nein Ja
Andere EU-Länder Nein/Ja/1 Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß mindestens noch 6 Monate gültig sein. Der deutsche Kinderausweis wird nur mit Lichtbild anerkannt.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen für einen Aufenthalt von max. 90 Tagen sind Staatsbürger folgender Länder:
(a) [1] Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder (außer: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn) und Schweiz;
(b) Hongkong, Island, Japan, Liechtenstein, Norwegen, San Marino, Serbien und Montenegro, Uruguay und USA;
(c) Commonwealth-Länder (ausgenommen sind Staatsbürger von Antigua und Barbuda, Botswana, Brunei, Dominica, Ghana, Indien, Kamerun, Kiribati, Malediven, Mosambik, Nigeria, Pakistan und Sri Lanka, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, St. Kitts und Nevis, Tuvalu und Vanuatu, die ein Visum benötigen).

Transit

Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluß weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Visaarten

Einreisevisum (einfach und mehrfach).

Visagebühren

Je nach Nationalität unterschiedlich.

Gültigkeitsdauer

Maximal 90 Tage.

Antragstellung

Antragstellung grundsätzlich bei der Botschaft in Brüssel (s. Adressen).

Unterlagen

(a) 2 Antragsformulare. (b) 2 Paßfotos. (c) Gebühr. (d) Gültiger Reisepaß.

Aufenthaltsgenehmigung

Wer länger als 90 Tage bleiben möchte, muß eine Aufenthaltsgenehmigung und/oder Arbeitserlaubnis beantragen. Nähere Auskunft von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Adressen) oder Beantragung direkt bei: Immigration and Passport Control Officer, PO Box 942, Gaborone.

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Geld

Währung

1 Pula = 100 Thebe. Währungskürzel: P, BWP (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 Pula; Münzen in den Nennbeträgen 2 und 1 Pula sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Thebe. Zum 10. Unabhängigkeitstag wurden Gold- und Silbermünzen geprägt, die ebenfalls legale Zahlungsmittel sind.

Geldwechsel

Es empfiehlt sich, Geld gleich bei Ankunft am Flughafen oder in einer Bank der Hauptstadt umzutauschen, da es außerhalb der größeren Städte kaum Möglichkeiten zum Geldwechsel gibt.

Kreditkarten

Eurocard, MasterCard, Visa, American Express und Diners Club werden teilweise akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der jeweiligen Kreditkarte.

Reiseschecks

Sollten in US-Dollar oder britischen Pfund Sterling ausgestellt sein. Reiseschecks werden von den meisten Hotels akzeptiert, jedoch oftmals gegen eine hohe Gebühr.

Wechselkurse

P P P P P
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 5,76 5,50 5,47 5,75 5,78
1 CHF 3,90 3,70 3,45 3,77 3,69
1 US$ 5,79 5,19 4,76 4,49 4,68

Devisenbestimmungen

Einfuhr der Landeswährung oder von Fremdwährungen ist unbegrenzt, Deklarationspflicht. Ausfuhr der Landeswährung ist auf 50 P beschränkt, Ausfuhr von Fremdwährungen nur in Höhe des deklarierten Betrags.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.15-10.45 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel können zollfrei nach Botswana eingeführt werden:

400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
2 l Wein;
1 l alkoholische Getränke;
50 ml Parfüm;
250 ml Eau de Toilette und 50 ml Parfüm;
andere Waren im Wert von bis zu 500 P.

Einfuhrverbot

Waffen, Drogen aller Art.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 9. April Karfreitag. 12. April Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 20. Mai Christi Himmelfahrt. 1. Juli Seretse Khama-Tag. 30. Sept. Botswana-Tag. 25./26. Dez. Weihnachten.

1./2. Jan. 2005 Neujahr. 25.-28. März Ostern. 1. Mai Tag der Arbeit. 5. Mai Christi Himmelfahrt. 1. Juli Seretse Khama-Tag. 15. /16. Juli Präsidententag. 30. Sept. Botswana-Tag. 25.-27. Dez. Weihnachten.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Nein Nein
Cholera Nein Nein
Typhus & Polio Ja -
Malaria 1 -
Essen & Trinken 2 -

[1]

Malariaschutz ist von November bis Mai/Juni in den nördlichen Landesteilen in den Regionen Boteti, Chobe, Ngamiland, Okavango und Tutume erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Art Plasmodium falciparum soll chloroquinresistent sein.

[2]

Wasser sollte außerhalb der großen Städte generell vor der Benutzung abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert, einheimische Milchprodukte können ohne Bedenken verzehrt werden. Fleisch-, Geflügel-, und Fischgerichte sowie Obst und Gemüse sind unbedenklich.

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A tritt auf, Hepatitis B ist hochendemisch.
Die Tollwut kommt landesweit vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitsvorsorge

Staub und Hitze können Asthmatikern Probleme bereiten. Personen mit empfindlicher Haut sollten vorsichtig sein, da durch Höhenlage (1000 m ü. d. M.) die Sonnenstrahlung wesentlich weniger gefiltert wird (Sonnenschutzmittel und Kopfbedeckung ratsam).
In Gaborone, Francistown, Kanye, Molepolole, Mochudi, Maun, Serowe, Mahalapye, Lobatse, Selebi-Phikwe, Ramotswa, Jwaneng und Orapa sowie in kleineren Orten gibt es Krankenhäuser. Apotheken gibt es in allen größeren Städten. Es gibt eine staatliche Krankenversorgung und kostenlose Medikamente in den staatlichen Krankenhäusern. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Air Botswana (BP) verkehrt nur innerhalb Afrikas. Flugverbindungen von Europa gehen über Johannesburg, Windhoek, Harare und Victoria Falls. South African Airways (SA) (Internet: www.saa.co.za ) bietet Flüge von Johannesburg nach Botswana an.

Durchschnittliche Flugzeit

Frankfurt – Gaborone: 17 Std. (einschließlich Zwischenlandungen).

Internationaler Flughafen

Gaborone Sir Seretse Khama International (GBE) liegt 15 km nordwestlich von Gaborone. Es gibt keine regelmäßigen Busverbindungen, aber verschiedenen Hotels haben Minibusse. Taxis fahren ins Stadtzentrum (Fahrzeit ca. 15 Min.). Flughafeneinrichtungen: Bank, Gepäckaufbewahrung (05.30-18.00 Uhr), Postamt (08.00-17.00 Uhr), Autovermietung (Avis, Imperial), Bar (08.00-18.30 Uhr), Snack Bar (08.00-18.30 Uhr) und Restaurant (08.00-18.30 Uhr).
Es gibt einen größeren Flughafen in Kasane (Nordbotswana). 1996 wurde der Flughafen Amuch International Airport in Maun eröffnet. Air Botswana fliegt dreimal wöchentlich zwischen Gaborone und Kasane sowie täglich nach Maun (Flüge u. a. ab/bis Johannesburg, ab/bis Viktoria-Fälle, ab/bis Gaborone und ab/bis Windhoek).

Schiff

Eine Autofähre verkehrt auf dem Sambesi-Fluß zwischen Botswana und Sambia.

Bahn

Es gibt gute Bahnverbindungen nach Südafrika (Johannesburg – Mafikeng – Ramathlabama – Gaborone) und Simbabwe (Gaborone – Francistown – Bulawayo – Harare). Tagsüber verkehren Züge zwischen Lobatse und Francistown, und nachts gibt es eine Verbindung nach Bulawayo (Fahrzeit Gaborone – Bulawayo: 20 Std.). Der südafrikanische Blue Train (mobiles Luxushotel) fährt über Botswana nach Simbabwe. Der Grenzübertritt nach Simbabwe wird teilweise durch langwierige Formalitäten verzögert; dies gilt auch für Reisen von/nach Südafrika.
Botswana ist am Bau der Limpopo-Eisenbahnstrecke von Simbabwe nach Mosambik beteiligt, so daß zukünftig weitere Verbindungen zur Verfügung stehen werden. Die Erweiterung des Streckennetzes nach Namibia ist ebenfalls geplant.

Bus/Pkw

Die Straßen folgen in etwa den Bahnstrecken und verbinden Botswana mit Südafrika und Simbabwe. Als Folge der außergewöhnlich starken Regenfälle muß bei Reisen über Land mit Behinderungen wegen zerstörter Infrastruktur gerechnet werden. Bus: Regelmäßige Busverbindungen bestehen zwischen Gabarone und Johannesburg (Südafrika). Busse fahren auch nach Namibia und Simbabwe. Maut: Monatskarte 2 P, allerdings beträgt die Mindestgebühr 10 P. Jahreskarte 20 P. Zusätzlich wird eine Straßensteuer von 5 P jährlich erhoben. Alle Gebühren werden am Grenzübergang verlangt.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Es gibt Flughäfen in Francistown, Ghanzi, Jwaneng, Kasane, Maun, Pont Drift und Selebi-Phikwe. Folgende Chartergesellschaften, die Flüge nach Namibia, Südafrika, Lesotho, Swasiland, Simbabwe und Sambia anbieten, sind in Gaborone vertreten: Kalahari Air Services (PO Box 41278, Gaborone. Tel: 35 18 04), Air Charter Botswana (PO Box 41278, Gaborone. Tel: 35 18 04) und National Airways Corporation (Private Bag SK6, Gaborone. Tel: 37 52 57. Fax: 37 52 58. E-Mail: nacexecutive@info.bw ; Internet: www.nac.co.za ). Northern Air Botswana bietet Flugtaxidienste von Maun aus in die Okavango-Region und in ganz Nord-Botswana.

Bahn

Züge verbinden Ramathlabama und Francistown. Das Streckennetz wird erweitert. Kinder unter 7 Jahren reisen kostenlos, von 7-11 Jahren zum halben Preis.

Bus/Pkw

Die Nord-Süd-Verbindung von Lobatse über Francistown bis nach Ramokgwebana und die Straßen von Lobatse nach Jwaneng sowie von Francistown nach Kazungula über Nata sind asphaltiert. Es besteht auch eine Verbindungsstraße nach Nata und Maun. Etwa 2500 km der Straßen sind geteert, sonst Schotter- oder Sandpisten. Der Bau von Schnellstraßen ist geplant. In abgelegene Gegenden sollten Benzinreserven und mindestens 20 l Trinkwasser mitgenommen werden. Ist eine Safari ohne Führer geplant, sollte man sich vorher ausreichend informieren. Fernbus: Zwischen Gaborone und Francistown sowie von Francistown nach Nata und Maun verkehren Busse. Der Bus von Francistown nach Maun verkehrt täglich (Fahrzeit ca. 6 Std.). Taxis findet man in allen größeren Städten. Mietwagen gibt es in Gaborone, Francistown oder Maun. Für viele Regionen braucht man Allradantrieb. Der Tank sollte immer mindestens halbvoll sein, da Entfernungen zwischen den einzelnen Städten groß sind. Die Höchstgeschwindigkeit außerhalb von Ortschaften beträgt 120 km/h, 60 km/h innerhalb von geschlossenen Ortschaften und 30 km/h in Nationalparks. Geschwindigkeitsdelikte werden mit hohen Geldstrafen belegt. Linksverkehr und Anschnallpflicht. Unterlagen: Ein internationaler Führerschein ist nicht unbedingt erforderlich, jedoch empfehlenswert. Bei Aufenthalten von über sechs Monaten muß man sich einen botswanischen Führerschein besorgen.

Stadtverkehr

Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel außer Sammeltaxis und Minibusse mit festgesetzten Fahrpreisen. Wer ein Taxi nicht mit anderen Fahrgästen teilen möchte, muß mit höheren Fahrpreisen rechnen. Es empfiehlt sich in diesem Fall, den Fahrpreis vor der Abfahrt auszuhandeln.

Fahrzeiten

von Gaborone zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

Flugzeug Bahn Bus/Pkw
Francistown 0.50 6.35 5.00
Selebi-Phikwe 1.00 - 4.30
Ghanzi 1.25 - 11.00
Tshabong 2.00 - 15.00
Lobatse 0.20 1.50 0.45
Maun 1.30 - 12.00
Kasane 2.50 - 13.30
Jwaneng - - 1.30
Orapa - - 5.00

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Unterkunft

Hotels

Obwohl es kein formelles Sterne-System gibt, ist bei den meisten Hotels ein guter Standard vorhanden, besonders in den größeren Städten und Touristenregionen. Die meisten Hotels und Motels befinden sich in und um Gaborone, Francistown Kasane und Maun. Ausstattung und Komfort sind unterschiedlich und teilweise einfach, nicht alle Hotels haben Klimaanlagen. Allgemeine Auskünfte von The Hotel and Tourism Association of Botswana (HATAB), Private Bag 00423, Gaborone. (Tel: 35 71 44. Fax: 30 32 01. E-Mail: HATAB@info.bw ).

Safari-Lodges und Zeltcamps

In allen größeren Zentren und Tierparks wie Francistown, Kasane, Maun, dem Okavango-Becken, dem Chobe-Nationalpark, dem Moremi-Wildreservat und Tuli Block findet man Lodges und Camps unterschiedlicher Größe und Ausstattung. Manche sind nur einfache Camps mit Waschgelegenheit und recht preiswert, andere sind luxuriöse Bungalowanlagen mit Swimmingpools, Kinos, Konferenzräumen und Geschäften. Campingplätze im Moremi-Wildpark, Chobe Nationalpark und um die Salzpfannen müssen im voraus beim Parks and Reserves Reservation Office (s. Adressen) gebucht werden.

Camping

Campingplätze mit einer Kapazität von bis zu sechs Personen stehen in allen Nationalparks zur Verfügung: Am Straßenrand ist Zelten ebenfalls erlaubt. Beim Campen auf Privatgrundstücken muß vorher eine Erlaubnis eingeholt werden. Grasfeuer sind unbedingt zu vermeiden, Abfall sollte mitgenommen oder vergraben werden. In abgelegenen Gegenden gibt es Löwen.
Die Broschüre Where To Stay in Botswana enthält Informationen über Preise und Einrichtungen. Die Broschüre ist beim Department of Tourism erhältlich (s. Adressen).

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Urlaubsorte & Ausflüge

Gaborone

-

Die Hauptstadt liegt im Südosten des Landes. Sehenswert ist das ausgezeichnete Nationalmuseum (Di-Fr 08.00-18.00 Uhr, Sa-So 09.00-17.00 Uhr) mit seinen historischen und völkerkundlichen Sammlungen. Neben den interessanten und ständig wechselnden Ausstellungen werden dort auch verschiedene Symposien und Kongresse veranstaltet. Im Museum erhält man außerdem eine außerordentlich hilfreiche und vielfältige Broschüre über Gaborone. Der Botswana-Room in der Universitätsbibliothek ist ausschließlich Veröffentlichungen über das Land vorbehalten. Es gibt mehrere schöne Kunstgewerbeläden und Märkte, auf denen Lederartikel, Keramik- und Korbwaren sowie handgewebte Stoffe angeboten werden.

Ausflüge

Der Gaborone Dam auf dem Notwane-Fluß in der Nähe der Hauptstadt bietet gute Wassersportmöglichkeiten. Einen Besuch lohnt auch der Gaborone Game Park außerhalb der Stadt, wo man Nashörner und Antilopen sehen kann. Wer sich für einheimisches Kunstgewerbe interessiert, kann Tagesausflüge nach Odi, Thamaga und Pilane unternehmen. Ein Besuch der Weberei in Lentswe-La-Udi, nördlich von Gaborone, ist besonders zu empfehlen. Handarbeiten kosten hier nur einen Bruchteil der Stadtpreise, und die Einnahmen kommen den Kunsthandwerkern direkt zugute. Mochudi, ebenfalls nördlich von Gaborone, ist die Regionalhauptstadt des Bakgatla-Stammes. Im Phuthadikabo-Museum können Besucher die Geschichte der Bakgatla kennenlernen.

Francistown, zur Zeit des Goldrausches im 19. Jahrhundert gegründete Industriestadt am Zusammenfluß des Tati und Inchwe, ist Ausgangspunkt für Besucher der Okavango-, Moremi- und Chobe-Reservate und wird von Air Botswana von Gaborone aus angeflogen. Sehenswert ist das Supa-Ngwao Museum.

Nationalparks

-

False

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Sozialprofil

Essen & Trinken

In größeren Städten gibt es Restaurants und Bars, meist in Hotels. Die meisten Safari-Lodges und Safari-Camps haben auch Bars und Restaurants, aber das Essen ist außerhalb der größeren Hotels und Restaurants recht einfach.

Nachtleben

Die meisten Einwohner stehen sehr früh auf und das Nachtleben ist darum nicht sehr ausgeprägt. Es gibt einige Bars und Nachtclubs in Gaborone, sowie ein Kino. Maun besitzt einige Restaurants und ein kleines Kino.

Einkaufstips

Beliebte Souvenirs sind Holzschnitzereien, handgewobene Textilien, Korbwaren und Schmuck. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.30-13.00 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.

Sport

Man kann Boote und Motorboote mieten, und Wasserski ist teilweise möglich. In der Nähe von Gaborone gibt es einen künstlichen See mit einem Jachtklub, der Segel-, Wasserski- und Angelmöglichkeiten anbietet; Besucher können auf Einladung vorübergehend beitreten.

Veranstaltungskalender

Die Präsidenten-Tage (15./16. Juli) und die Botswana-Tage (30. Sept./1. Okt.) werden mit traditionellen Tänzen und Musik gefeiert.

Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Land & Leute

Tradition spielt eine große Rolle, Besucher sollten die für Europäer teils ungewöhnlichen Sitten respektieren. Auf dem Land ist man nicht an Touristen gewöhnt. Legere Kleidung ist üblich. Fotografieren: Flughäfen, offizielle Gebäude und militärische Anlagen sollten nicht fotografiert werden. Wer Personen fotografieren möchte, sollte vorher um Erlaubnis bitten. Trinkgeld: In Städten ca. 10%.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Die Landwirtschaft basiert auf Nutzviehhaltung und dem Anbau von Grundnahrungsmitteln wie Mais, Sorghum und Hirse. In den letzten Jahren hat die Landwirtschaft stark unter Dürreperioden gelitten. Hauptexportgüter sind Rindfleisch und Mineralien, insbesondere Diamanten, der größte Devisenbringer (72,3% des Gesamtexports), Gold, Nickel, Kupfer, Kobalt und Kohle. Dehydriertes Sodiumkarbonat wird seit einiger Zeit in größeren Mengen industriell produziert. Platin, Gold und Öl wurden im Süden des Landes entdeckt. In den vergangenen Jahren hat sich der Fahrzeugbau zu einer erfolgreichen Industrie entwickelt. Botswana ist wirtschaftlich eng mit Südafrika verbunden und gehört zusammen mit Südafrika, Lesotho und Swasiland zur Südafrikanischen Zollunion (SACU). Importe kommen hauptsächlich aus den Mitgliedstaaten der SACU, anderen afrikanischen Ländern (insbesondere Simbabwe) und Korea. Wichtigster Absatzmarkt ist Europa. Kluges Wirtschaften und der gewinnbringende Abbau von Mineralien in den neunziger Jahren haben Botswanas Wirtschaftswachstum vorangetrieben. Wiederkehrende, für die Landwirtschaft sehr bedrohliche Dürreperioden und starke Preisschwankungen bei Rohstoffen veranlaßten die Regierung zu einem verstärkten Ausbau des Dienstleistungssektors mit besonderem Augenmerk auf die vielversprechenden Bereiche Tourismus und Finanzwesen. Bei der Förderung des Fremdenverkehrs werden ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt, um die Erhaltung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt zu gewährleisten.

Geschäftsverkehr

Leichte Tropenkleidung. Geschäftszeiten: April - Okt.: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr. Nov. - März: Mo-Fr 07.30-16.30 Uhr. Behörden: Mo-Fr 07.30-16.30 Uhr ganzjährig.

Kontaktadressen

Botswana National Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)
Private Bag 004, BW-Gaborone
Tel: 35 92 92. Fax: 37 24 62.

Botswana Conference and Exhibition Centre
Private Bag BO3, BW-Gaborone
Tel: 37 55 55. Fax: 30 42 63.
E-Mail: freda@bdc.bw

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Klima

Klima

In der Regenzeit im Sommer (Dezember - März) sehr heiß mit Platzregen und heftigen Gewitterschauern; im Winter (Mai - September) trocken und kühler, besonders nachts deutliche Temperaturabsenkung. Die jährliche Niederschlagsmenge nimmt nach Westen und Süden hin ab.

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